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Kindergartenjubiläum: Ein rauschendes Fest!

So viel Unterstützung!

Die Ausgangsbedingungen waren optimal: Der Wetterbericht verhieß Sonnenschein, Helfer sagten gerne ihre Unterstützung zu, die Erzieherinnen und das Vorbereitungsteam waren hoch motiviert und wo es klemmte, halfen die Mitarbeiter des Bauhofs und die Vereinsgemeinschaft!

Bei den Vorbereitungen habe ich eine Ahnung davon bekommen, wie es vor 10 Jahren bei der Planung und beim Bau des Kindergartens gewesen sein muss: So viele helfende Hände, so viele die mitdachten und die selbstverständlich bereitstanden, so viel Unterstützung!

Sie alle haben dazu beigetragen, dass wir unseren Kindergarten und unsere Kinder ausgiebig feiern konnten.

 

 

Humorvolles für Klein und Groß

Mit schallendem Kinderlachen nahm das Fest am Samstag seinen Anfang. Der Clown Harry Zapp traf ihren Humor!

Die Zeller Musikanten heizten die Stimmung im Festzelt an, während alle das Essen genossen. Die Bratwürste von Hans Wöhrle waren sehr begehrt!

Die während der Umbaupause geduldig wartenden Zuschauer des „Comeback für Noah“ des Cala-Theaters wurden reichlich entlohnt. Jürgen Weber schlug sein Publikum in den Bann. Seine Lieder berührten. Indem sie mitsangen oder an der neuen Arche mitbauten, trugen alle ihren Teil dazu bei „Gott ein Zeichen zu setzen“.

 

 

Dank an Gott und seine Mitarbeiter

Am Sonntagmorgen begann das Fest mit einem quirligen Gottesdienst. Die Kinder hielten uns Erwachsenen vor Augen, dass jeder, wie die Farben im Regenbogen, seine Schönheit und seine Bedeutung für die Gemeinschaft hat. Ihr Lied „Regenbogenkinder sind Künstler und Erfinder“ gab das Motto des Tages vor.

Bürgermeister Siegfried Eckert begrüßte die Festgesellschaft. Er dankte und beschenkte das Kindergartenteam mit Blumen und las das Grußwort der verhinderten Kindergartenpatin Birgit von Ungern-Sternberg. Mit kurzen und prägnanten Grußworten erinnerten Dr. Martin Gutsche für die Neumayer-Stiftung und Renate Wasmer für den Förderverein an die wertvolle Zusammenarbeit und an die gemeinsamen Ziele. Darüber hinaus erinnerte Frau Wasmer an den grundlegenden Beitrag des leider schon verstorbenen ehemaligen Gemeinderats und Gründers des Fördervereins, Ernst Spathelf. Nach dem Tanz der Trachtenkinder überbrachte Dekan Frank Wellhöner für den evangelischen Kirchenbezirk Ortenau seine Grüße.

 

 

Gutes Essen – anregendes Arbeiten

Nach Mittagessen - der Striebeleverein und die Feuerwehr mit ihrem Flammkuchenofen erweiterten das Angebot - und Kaffee und Kuchen - Kindergarten- und Krabbelgruppeneltern hatten für eine große Auswahl gesorgt - begannen die Workshops.

 

 

 

Mehr als ein Dutzend Kinder und Eltern brachen auf, um mit Frank Werstein die Natur zu entdecken. Im Wald bauten sie Nester und versorgten als Vogeleltern ihre Kinder. Susanne Lotz, die uns schon beim Musikprojekt unterstützt hatte, sang und tanzte mit Großen und Kleinen. Der Workshop für die „Kleinsten“ wurde mit ihr zusammen gelegt.

 

 

Sehr beliebt war „Kunst gestalten“ von Andrea Schiekofer-Grau und Katrin Harter. Eltern und Kinder nahmen viele Anregungen mit nach Hause. Lothar Gebele baute im Außenbereich mit Kleinen und Großen Schiffchen, die stolz präsentiert wurden. Ausgebucht war auch der Bewegungs-Workshop. Silke Endress aus Hornberg leitete ihn zusammen mit Brigitte Heinzmann. Im „Theater-Workshop“ lernten Kinder und Eltern sich auf den Auftritt vorzubereiten. Auch wenn bei dem Workshop „Gesund und lecker Essen“ anfangs nicht so viele anwesend waren, kamen doch noch einige dazu. Leider waren bei dem Workshop „Entdeckungsreise in der Bibel“ nur zwei Familien anwesend. Insgesamt lässt sich aber doch sagen, dass der Versuch mit den Workshops beim Fest auch noch ein inhaltliches Angebot zu machen, gelungen ist.

 

 

Auch die großen Geschwister der Kindergartenkinder genossen es, den Kindergarten erkunden und in ihm spielen zu können. Sie rätselten, wer auf den Bildern aus der Zeit des Kindergartenbaus abgebildet war oder mixten im Anschluss an den Workshop gesunde Drinks.

Zum Abschluss erklang, Dank Clown Harry Zapp, wieder fröhliches Kinderlachen.

Vielen Dank

Vielen Dank allen, die dazu beigetragen haben, dass das Kindergartenfest so gut gelungen ist! Vielen Dank allen Besuchern, allen Spendern, vielen Dank allen, die im Vorfeld und am Tag selber mitgeholfen haben und allen, die uns bei der Finanzierung des Programms, des Zelts und der Öffentlichkeitsarbeit unterstützt haben (großzügige Spender und der Förderverein, die Kommune und die Neumayer-Stiftung). Die ansprechende Einladung und das Plakat trugen ihren Teil dazu bei, dass der so viele Besucher kamen, um mitzufeiern. Und vielen Dank für die Bilder an Hermann Billharz! 

 

Zum Kindergartenfest präsentiert der Kindergarten sein neues Logo

 

 

Die großzügige Unterstützung unseres Kindergartenjubiläums durch Spender und die Gemeinde Gutach verschaffte uns die Möglichkeit mit der Gestaltung von Einladungskarte, Flyer, Plakat und vor allem: einem einzigartigen Logo, einen professionellen Grafiker zu beauftragen.
Als Kindergartenvater stellte Hans-Jörg Haas seine Kreativität zu sehr günstigen Bedingungen zur Verfügung.
Wir danken ihm dafür und freuen uns sehr dass wir Ihnen zum Fest unser neues Logo präsentieren können!

 

 

Der evangelische Kindergarten „Unterm Regenbogen“ feiert sein zehnjähriges Jubiläum

Politische Gemeinde und evangelische Kirchengemeinde feierten in diesem Jahr vom 24. bis 25. September das zehnjährige Jubiläum unseres Kindergartens „Unterm Regenbogen“ im neuen, wegweisenden Kindergartengebäude. 

 

 


Bilder von Claudia Ramsteiner in der Bildergallerie des Offenburger Tageblatts und der Bericht von ihr.

Und der Bericht von Evelyn Jehle im Schwarzwälder Boten.


 

Kindergartenjubiläum: Interview mit Schulleiterin Christa Eichin

Zur Bedeutung unseres Kindergartens veröffentlichen wir Interviews mit Menschen, die die Arbeit im Kindergarten begleiten.
In diesem Gespräch antwortet Christa Eichin, seit 9 Jahren Schulleiterin der Hasemann-Schule.

1.    Der Kindergarten hat eine lange, aber besondere Entstehungsgeschichte. Was haben Sie davon miterlebt, was hat Sie besonders beeindruckt?

Besonders beeindruckt hat mich die Arbeit von Ernst Spathelf, der in allen möglichen Bereichen finanzielle Unterstützung für das Bauvorhaben suchte und ausschöpfte. Seine Vision war „einen Modellkindergarten“ zu schaffen, wie wir ihn heute in Gutach haben. Dafür war ihm kein Weg zu weit oder zu anstrengend.
Ich konnte auch erleben, wie das hoch motivierte Team um Elisabeth Pasternack arbeitete und kreierte, dabei denke ich besonders an den Umzug in den neuen Kindergarten.

2.    Seit zehn Jahren ist der Kindergarten spürbar näher zur Schule gerückt. Was hat sich in der Zusammenarbeit mit der Schule verändert? Was hat sich verbessert?

Das Kollegium der Hasemann-Schule freute sich sehr, dass die Entfernung der beiden Bildungseinrichtungen nun so gering war, dadurch wurde die Kooperation wesentlich erleichtert. Übrigens war es auch wieder Ernst Spathelf, der mit Hilfe von Sponsoren unser erstes gemeinsames großes Projekt, das Zirkusprojekt, finanziell unterstützte. Der Kindergarten und die Hasemann-Schule rückten immer näher. Bereits in dieser Zeit entstand auch unser Lesefreunde-Projekt, welches heute noch jährlich durchgeführt wird. Die Elternvertreter des Kindergartens und der Schule, der evangelische und katholische Religionslehrer organisierten mit mir das St. Martinsfest, welches wir immer noch gerne feiern.
Ein Kooperationsplan wurde als Leitfaden für unsere gemeinsame Arbeit erstellt, der jedes Jahr aktualisiert wird und auch den Eltern der „Großen“ ausgehändigt wird. In den darauf folgenden Jahren veranstalteten wir gemeinsame Konferenzen und Elterninfoabende zu pädagogischen Themen. Auf diese Weise wurde erreicht, dass das Kindergartenteam das Lehrerkollegium kennt, die Lehrer über die Arbeit im Kindergarten informiert sind und auch umgekehrt. Die Kooperationslehrerin steht mit ihrer Tandemerzieherin in ständigem Kontakt. „Die Großen“ des Kindergartens erleben die Schule schon als vertrauten Ort der Begegnung und des Lernens. Bei der Einschulungsfeier erleben wir selten ängstliche Erstklässler. Die Schule ist nichts Fremdes oder Bedrohliches mehr. Wir haben eine Brücke zwischen den Institutionen für die Kinder gebaut.

3.    Wenn Sie an die Zukunft unseres Ortes und unserer Kinder denken, was ist Ihr Wunsch für unseren Kindergarten?

Mein Wunsch für den Kindergarten ist, dass sich weiterhin engagierte Erzieherinnen für die immer komplexeren Bildungsaufträge einsetzen und dabei durch die Elternschaft aktiv unterstützt werden. Mein besonderes Anliegen ist, dass die gut entwickelte Kooperation Schule – Kindergarten auch in den kommenden Jahren fortgesetzt wird. Wichtig ist, dass sich immer wieder Sponsoren finden, die kooperative Projekte finanziell fördern.

 

 

Kindergartenjubiläum: Interview mit Benjamin Wöhrle und Dominik Lehmann

Zur Bedeutung unseres Kindergartens veröffentlichen wir eine Reihe von Interviews mit Menschen, die die Arbeit im Kindergarten begleiten.

In diesem Gespräch antworten Benjamin Wöhrle und Dominik Lehmann, 14 und 15 Jahre. Als "große" Kindergartenkinder haben sie vor zehn Jahren den Neubau beaufsichtigt, den Umzug mitgemacht und den Start im neuen Kindergarten erlebt.

1. Was habt Ihr noch vom alten Kindergarten im Obertal in Erinnerung?
An den alten Kindergarten können wir uns nicht mehr so genau erinnern. Wir wissen aber noch, dass es ein großen Sandkasten zum Spielen gab.

2. Wie habt Ihr den Umzug erlebt? Was ist Euch in Erinnerung geblieben?
Während der Bauarbeiten am Kindergarten durften wir Großen mit 2 Erzieherinnen immer wieder zur Baustelle des neuen Kindergartens laufen und den Handwerkern zuschauen. An einem Samstag dürften wir Kinder mit unseren Eltern selber mit anpacken. Das war für uns das Highlight in unserer Kindergartenzeit.
Vom Umzug erinnern wir noch sehr gut, dass wir alle gemeinsam mit Bollerwagen, den Erzieherinen und Eltern zum neuen Kindergarten gelaufen sind.

3. Was hat Euch im neuen Kindergarten besonders gefallen?
Uns hat am neuen Kindergarten besonders gefallen, dass jede Gruppe einen eigenen Raum hatte. Besonders toll war der große Bewegungsraum. Außerdem gab es eine Werkstatt für uns Kinder. Die vielen Spielsachen haben uns begeistert.

4. Wenn Ihr an die Kinder jetzt im Kindergarten denkt, was ist Euer Wunsch für sie? Was sollen sie dort erleben, was lernen?
Wir wünschen den Kindern viel Spaß und hoffen das sie nur gut Erfahrungen mit aus dem Kindergarten in die Schule nehmen.

 

Kindergartenjubiläum Interview Paul Schondelmaier

Zur Bedeutung unseres Kindergartens veröffentlichen wir eine Reihe von Interviews.
In diesem Gespräch antwortet Paul Schondelmaier, 14 Jahre. Als Kindergartenkind hat er vor zehn Jahren den Umzug mitgemacht und den Start im neuen Kindergarten erlebt.

1. Was hast Du noch vom alten Kindergarten im Obertal in Erinnerung?
Ich kann mich nicht mehr ganz so gut an die Zeit erinnern. Woran ich mich erinnern kann ist das ich mich grundsätzlich wohl gefühlt habe, jedoch nicht so wohl wie im neuem Kindergarten.

2. Wie hast Du den Umzug erlebt, war es aufregend für Dich?
Wir sind damals mit Bollerwagen von dem altem zum neuen Kindergarten gelaufen. Ich war sicherlich aufgeregt bei diesem Umzug, jedoch glaube ich, dass ich es damals gar nicht richtig realisiert habe.

3. Was hat Dich im neuen Kindergarten besonders überrascht oder erstaunt? Was hat Dir besonders Spass gemacht?
Mich hat besonders der Computer überrascht , da ich ja noch nie mit so etwas gearbeitet habe. Heute ist sowas ja Alltag :) .  Ich habe relativ viel mit Knex [Anmerkung für Nichtkindergartenkinder: Stäbe, die über Magnete miteinander verbunden werden und ziemlich komplizierte Bauwerke möglich machen] gespielt. 

4. Wenn Du an die Kinder jetzt im Kindergarten denkst, was ist Dein Wunsch für sie? Was sollen sie dort erleben, was lernen?

Ich wünsche ihnen weiterhin diese große Auswahl an Spielsachen und so freundliche Erzieherinnen!

 

 

Kindergartenjubiläum: Interview mit Gabriele Billharz

In diesem Gespräch antwortet Gabriele Billharz. Als Vorsitzende des Kirchengemeinderats trägt sie Mitverantwortung für die Arbeit im Kindergarten.

1. Der Kindergarten hat eine lange, aber besondere Entstehungsgeschichte. Was war für Dich ein nennenswerter Höhepunkt bis zu dem Zeitpunkt, an dem der Kindergarten 2006 eingeweiht werden konnte?
Ich war zu diesem Zeitpunkt selbst Kindergartenmama und konnte auch aus dieser Sichtweise miterleben, wie die Vorfreude auf etwas Neues und ganz Besonderes bei allen Kindern und Eltern gewachsen ist. Ich war beeindruckt von die vielen Eltern, die so selbstverständlich mit ihren Familien ganze Samstage im Kindergarten verbrachten. Auch bei „unfreundlichem“ Wetter haben wir Eltern wie die Kinder gebuddelt und gewerkelt und das Außengelände angelegt. Viele Hände konnten Außerordentliches bewegen und viele Ideen wurden verwirklicht.
Aus der Sicht des Kirchengemeinderates war der Spatenstich für mich prägend. Nach der langen Vorgeschichte war mir zu diesem Zeitpunkt wirklich bewusst: Jetzt geht’s los – in Gutach wird ein neuer Kindergarten gebaut.

2. Seit zehn Jahren füllen Kinder und Kindergartenteam diese Einrichtung mit Leben. Was ist für Dich das Besondere an unserem Kindergarten?
Wir Gutacher können zu Recht stolz auf unseren Kindergarten sein! Mit dem Neubau konnten pädagogische Konzepte verwirklicht werden, von denen andere damals noch träumten. Viele Erzieherinnen aus Nah und Fern haben in unserem Kindergarten hospitiert und holen sich bis heute Anregungen für ihre eigene Arbeit.
Doch ein Ausruhen auf den Lorbeeren hat es nie gegeben. Die veränderten Bedürfnisse der Kinder und auch der Eltern werden immer im Blick gehalten. Frau Pasternack als Kindergartenleiterin und das gesamte Team engagierter Erzieherinnen haben die Entwicklung fortlaufend im Auge.
Was einmal gut ist, muss nicht für immer so bleiben und kann sich auch verändern - natürlich auch verbessern. Die offene Zusammenarbeit zwischen dem kirchlichen Träger, der politischen Gemeinde, dem Kuratorium, dem Elternbeirat und der Kindergartenleitung trägt große Früchte. Die zufriedenen und glücklichen Kinder und Eltern sind der Beweis dafür, dass das „Unternehmen“ Kindergarten erfolgreich ist.

3. Wenn Du an die Zukunft unseres Ortes und unserer Kinder denkst, was ist Dein Wunsch für unseren Kindergarten?
Wenn ich unseren Kindergarten betrete empfinde ich eine besondere Wärme und Geborgenheit. Die Freude der Kinder und der Erzieherinnen ist spürbar und sichtbar.

Ich wünsche unseren Kindern und Erzieherinnen und auch dem Elternbeirat und natürlich allen Eltern, dass sie diese Wärme und Geborgenheit mit in ihre Familien tragen.

In Joh. 16 Vers 22 steht geschrieben:
„Euer Herz soll sich freuen, und eure Freude soll niemand von euch nehmen.“
Ich wünsche allen Verantwortlichen und Familien, dass sie sich weiterhin an unserem Pflänzchen Kindergarten erfreuen und es pflegen und am Blühen erhalten.

 

Kindergartenjubiläum: Interview mit Elisabeth Pasternack

In diesem Gespräch antwortet Elisabeth Pasternack. Als Leiterin des Kindergartens hat sie im "alten" Kindergarten angefangen. Sie hat Planung und Bau des neuen Gebäudes begleitet und trägt jetzt Verantwortung für Mitarbeiterinnen und Kinder im Kindergarten und die Zusammenarbeit mit den Eltern.

1. Der Kindergarten hat eine lange, aber besondere Entstehungsgeschichte. Was war für Sie ein nennenswerter Höhepunkt bis zu dem Zeitpunkt, an dem der Kindergarten 2006 eingeweiht werden konnte?
Für mich war die gesamte Zeit der Entstehung des neuen Kindergartens eine sehr intensive und interessante Phase und ein Höhepunkt in meinem Berufsleben. Die Mitteilung, dass nach so vielen Jahren des Wartens der Kindergarten gebaut werden sollte, löste eine große Euphorie aus, im Team, bei den Eltern und auch in der Gemeinde. Es wurden Kräfte frei, die meines Erachtens einmalig waren. Die Vorbereitung mit den Kolleginnen, die Auseinandersetzung mit der aktuellen Pädagogik, die Planung der Räume haben das Team stark zusammengeführt. Die Bauphase, die die Kinder von Anfang bis zum Einzug miterlebt haben, war eine spannende Zeit. Wir haben in Kleingruppen wöchentlich den Bau und viele mitwirkende Betriebe besucht und konnten miterleben, wie der Kindergarten immer mehr „gewachsen“ ist. Und dann der Umzug mit den Leiterwagen vom Obertal ins Dorf – unvergesslich.
Und nicht zuletzt diese große Einsatz- und Hilfsbereitschaft, angefangen von den Eltern über den Förderverein, Sponsoren, Vereine, Betriebe und Privatpersonen, die gespendet und unterstützt haben. Man kann nicht müde werden, dies zu wiederholen.

2. Seit zehn Jahren füllen Kinder und Sie als Team diese Einrichtung mit Leben. Was ist für Sie das Besondere an unserem Kindergarten?
Die hellen und hohen Räume, die vielen Fenster, der wunderschöne Garten prägen das Miteinander und inspirieren unsere Arbeit mit den Kindern. Ich freue mich, dass Kinder und Eltern gerne kommen und sich wohl fühlen. Unser Konzept, das geprägt ist von Offenheit und Annahme, trägt sicher dazu bei. Das Team ist lebendig, gestaltungsfreudig und selbstständig, der Träger „trägt“ und die Kommune unterstützt uns. Dafür bin ich dankbar.

3. Wenn Sie an die Zukunft unseres Ortes und unserer Kinder denken, was ist Ihr Wunsch für unseren Kindergarten?
Ich wünsche dem Kindergarten, dass sich die Kinder und Eltern immer gerne an ihn zurück erinnern. Dass die Kinder das erhalten, was sie zu einem guten Start ins Leben brauchen.
Mir war immer wichtig, dass der Kindergarten in evangelischer Trägerschaft liegt. Ich wünsche ihm, dass das so bleibt. In unserer Arbeit legen wir den Schwerpunkt auf das christliche Miteinander und Füreinander, auf Achtsamkeit und Verantwortung. Das sind Werte, die wir dringend brauchen, die Orientierung geben und die in einer christlichen Einrichtung Basis sind. In diesem Sinne erfahren wir durch Fortbildungen und Fachkräfte der Kirche und des Diakonischen Werkes fachliche und konstruktive Begleitung, die ich nicht missen wollte. 

 

 

Kindergartenjubiläum: Interview mit Thomas Albrecht

In diesem Gespräch antwortet Thomas Albrecht. Als Gemeinderat, Mitglied des Kuratoriums Kindergarten und Mitglied im Vorstand des Fördervereins hat er den Bau des Kindergartengebäudes begleitet und trägt Mitverantwortung für die Arbeit im Kindergarten.

1. Der Kindergarten hat eine lange, aber besondere Entstehungsgeschichte. Was war für Sie ein nennenswerter Höhepunkt bis zu dem Zeitpunkt, an der der Kindergarten 2006 eingeweiht werden konnte?

Der wichtigste Meilenstein auf dem Weg zum neuen Kindergarten war für mich die Gründung des Fördervereins am 5. Oktober 2004. Es begeistert mich bis heute, wie viele Gutacher Bürger ohne irgendeinen Bezug zum Kindergarten oder Kindern im Kindergarten sich damals angesprochen fühlten und finanziell oder anderweitig eingebracht haben. Dadurch wurde unter anderem erst die Gestaltung des sicher einzigartigen Außenbereichs möglich.

2. Seit zehn Jahren füllen Kinder und Kindergartenteam diese Einrichtung mit Leben. Was ist für Sie das Besondere an unserem Kindergarten?

Unser Kindergarten bietet mit seinem Gesamtkonzept, dem Raumangebot und dem Außenbereich vorbildliche Rahmenbedingungen für Lernen, Spielen und Bewegung. Die Erzieherinnen können hier eine gute Arbeit machen und die Kinder optimal in ihrer Entwicklung unterstützen – bis hin zum fließenden Übergang in die Schule. Ich bin sicher, dass wir damit auch im Vergleich zu anderen Einrichtungen einen sehr hohen Standard erreichen.

3. Wenn Sie an die Zukunft unseres Ortes und unserer Kinder denken, was ist Ihr Wunsch für unseren Kindergarten?

 

Ich wünsche mir für die Zukunft, dass unser Kindergarten auch weiterhin flexibel auf die vielfältigen Veränderungen von außen reagiert, die Strukturen entsprechend anpasst und die gute Qualität weiterentwickelt. Und dafür wünsche ich dem gesamten Kindergartenteam weiterhin viel Motivation und ein "gutes Händchen".

 

 

 

 Kindergartenjubiläum: Interview mit Renate Wasmer


In diesem Gespräch antwortet Renate Wasmer, Gemeinderätin, Mitglied des Kuratoriums Kindergarten und Vorsitzende des Fördervereins. Insbesondere letzterer hat den Neubau und die Arbeit des Kindergartens intensiv und engagiert unterstützt: 

1.     Der Kindergarten hat eine lange, aber besondere Entstehungsgeschichte. Was war für Sie ein nennenswerter Höhepunkt bis zu dem Zeitpunkt, an dem der Kindergarten 2006 eingeweiht werden konnte? 

Der September 2004 brachte mich dem Bau des neuen Kindergartens ganz nahe. Da wurde ich als neu gewählte Gemeinderätin in mein Amt eingeführt.
Gleichzeitig wurde ich Ausschussmitglied im „Kuratorium“ (dem Verbindungsorgan Gemeinde  - Kindergarten.)
Von nun an war ich über die Planung und Durchführung des Kindergartenneubaus nicht nur informiert, sondern stimmte auch mit ab.
Als Gemeinderätin erinnere ich mich an kein anderes Vorhaben der Gemeinde, das so wohlwollend von der Gutacher Bevölkerung begleitet und unterstützt wurde in Gesprächen, in Arbeitseinsätzen und mit kleinen und großen Geldspenden.
Ich hatte den Eindruck, es lag ein Segen über diesem Projekt.

2.     Seit zehn Jahren füllen Kinder und Kindergartenteam diese Einrichtung mit Leben. Was ist für Sie das Besondere an unserem Kindergarten? 

Ein paar Jahre lang kam ich jede Woche von der Schule als Kooperationslehrerin in den Kindergarten.
Immer wieder fiel mir diese besondere Stimmung im Haus auf: die fröhlichen, aktiven Kinder und die ihnen liebevoll zugewandten, kreativen aber konsequenten Erzieherinnen.
Das großzügige, helle Haus und der wunderschöne Erlebnisgarten unterstützen diese gute Stimmung aufs Beste.

3.     Wenn Sie an die Zukunft unseres Ortes und unserer Kinder denken, was ist Ihr Wunsch für unseren Kindergarten?

Möge das Haus, auch wenn es in die Jahre kommen wird, weiterhin fröhliche Kinder und engagierte Erzieherinnen beherbergen und die Eltern mögen weiterhin ihre Kinder vertrauensvoll und entspannt an der Tür abgeben.

 

 

Kindergartenjubiläum: Interview mit drei Müttern aus dem Elternbeirat

Dieses Mal stellen sich drei Mütter aus dem Elternbeirat, Manuela Dold, Annerose Berger und Andrea Baumann, den Fragen.

Schon in der Zeit des Kindergartenneubaus engagierte sich der damalige Elternbeirat stark. Dieser Einsatz ist erhalten geblieben. Der Kindergarten profitiert davon sehr und als Verantwortliche aus Kommune und Kirche sind wir dafür überaus dankbar. Gerade haben die Eltern mit ihrem Kuchenverkauf über 500 Euro erwirtschaftet!

1. Wenn Sie an Ihre eigene Kindergartenzeit denken, was hat sich bis heute verändert?

Der Tagesablauf war ganz anders strukturiert, es gab feste Essenszeiten und feste Gruppen. Heute können die Kinder mehr Entscheidungen selbst treffen und werden dadurch selbständiger. Es gibt auch ein viel größeres Angebot an Spielen.

2. Wenn Sie an Ihre Kinder denken, was gefällt Ihnen besonders gut an unserem Kindergarten?

Die Räume sind einladend gestaltet, der Außenbereich lockt zum Spielen, die Erzieherinnen sind super. Die Öffnungszeiten sind für berufstätige Eltern wirklich gut.

3. Wenn Sie an die Zukunft unseres Ortes und Ihrer Kinder denken, was ist Ihr Wunsch für unseren Kindergarten?

Das im Kindergarten alles so bleibt wie es ist 

 

Interview mit Dr. Martin Gutsche, Amanda und Erich Neumayer-Stiftung

Zur Entstehung des neuen, wegweisenden Kindergartengebäudes veröffentlichen wir eine Reihe von Interviews mit Menschen, die die Arbeit im Kindergarten begleiten.
In diesem Gespräch nimmt Dr. Martin Gutsche, bis vor Kurzem Kuratoriumsvorsitzender der Amanda und Erich Neumayer-Stiftung, die die äußerliche und die inhaltliche Gestaltung unseres Kindergartens großzügig unterstützt hat, Stellung:

1. Der Gutacher Kindergarten hat eine lange und sehr besondere Entstehungsgeschichte. Wie kamen Sie und die Stiftung dazu, den Bau des Kindergartens zu unterstützen?

Die Amanda und Erich Neumayer-Stiftung hat sich unter anderem vorgenommen, im Bereich Bildung und Erziehung fördernd tätig zu sein. Der Stifterin Amanda Neumayer liegt es am Herzen, Menschen – insbesondere auch denen in Hausach und Umgebung - durch von Beginn an qualifizierte ganzheitliche Erziehung ein gutes Leben zu ermöglichen.
Das Unternehmen Erich Neumayer war eine Zeit lang in Gutach ansässig. 2006 hat Ernst Spathelf, der 1. Vorsitzende des Fördervereins des Kindergartens Verbindung zu Amanda Neumayer und zur Stiftung aufgenommen und angefragt, ob eine Förderung möglich ist. In ausführlichen Gesprächen insbesondere mit dem Bürgermeister von Gutach, Herrn Siegfried Eckert und mit Ernst Spathelf als dem Vertreter des Fördervereins haben wir als Amanda und Erich Neumayer-Stiftung den Eindruck gewonnen, dass Gutach den Kindergarten braucht, dass die Bürger ihn wollen und dies durch ihr Engagement über den Förderverein unterstreichen, dass es einen zu Ende gedachten Plan gibt, dass die evangelische Kirche als Träger insbesondere mit der Gemeinde und der Bezirksregierung wirkungsvoll zusammen arbeitet, dass auch die katholische Kirche einbezogen ist und dass für die komplette Finanzierung noch das Geld für die Inneneinrichtung fehlt. Das hat die Amanda und Erich Neumayer-Stiftung dann gerne gegeben.


2. Seit zehn Jahren füllen Kinder und Kindergartenteam diese Einrichtung mit Leben. Was zeichnet für Sie unseren Kindergarten besonders aus?

Wir sind beeindruckt von dem starken Engagement des Trägers, der Leiterin und des Kindergarten Teams, von der guten Zusammenarbeit mit der Gemeinde Gutach und zwischen allen Beteiligten. Es ist ein modernes Raumkonzept umgesetzt worden. Wir finden eine helle, freundliche und lebendige Atmosphäre im Kindergarten vor. Es besteht ein Interesse an einer Erziehungspartnerschaft mit den Eltern. Es gibt Projekte unter professioneller Einbeziehung Dritter. Wir haben gerne ein Zirkus- und ein Musikprojekt unterstützt.

3. Wenn Sie an die Zukunft unseres Ortes und unserer Kinder denken, was ist Ihr Wunsch für unseren Kindergarten?

Im Kindergarten Unterm Regenbogen Gutach fühlen sich alle Kinder wohl, sie können sich integrieren und gut entwickeln, ihre Potentiale entfalten und über sich hinauswachsen. Sie werden beim Spielen, Entdecken und Forschen begleitet. Der Kindergarten strahlt Geborgenheit und Herzlichkeit aus. Er vermittelt Vertrauen und Zutrauen. Die Menschen hier gehen wertschätzend und achtsam miteinander um. Es ist ein Ort, an dem sich die Eltern willkommen fühlen, ein Ort an dem Fachkräfte und Eltern auf Augenhöhe zusammenarbeiten. Gutach ist ein Ort, der durch seine Investitionen und Angebote junge Familien anzieht und zum Bleiben veranlasst.
Oldenburg, den 24. April 2016

 

 

 

Interview mit der Erzieherin Katrin Oberfell

In diesem Interview äußert sich aus dem Kindergartenteam die Erzieherin und stellvertretende Kindergartenleiterin Katrin Oberfell zu Entstehung und Bedeutung des Kindergartens.

1.    Der Kindergarten hat eine lange, aber besondere Entstehungsgeschichte.  Was war für Sie ein nennenswerter Höhepunkt bis zu dem Zeitpunkt, an dem der Kindergarten 2006 eingeweiht werden konnte?

Wenn ich an die Zeit zurück denke fallen mir zwei für mich besonders nennenswerte Höhepunkte dazu ein. Zum einen möchte ich das überaus große Engagement der gesamten Gemeinde, aber vor allem auch der Vereine und Eltern nennen, die sich alle sehr für die Entstehung des „Neuen Kindergartens“ eingesetzt und engagiert haben. Zum anderen war die Zeit von der Planung über den Bau bis hin zur Einweihung eine sehr spannende und interessante Zeit, die wir als Team mitgestalten und gemeinsam mit unseren Kindern miterleben durften. Zusammen mit den Kindern konnten wir jederzeit die Baustelle, Handwerker und Firmen besuchen und hatten so die Möglichkeit mitzuerleben wie „unser neuer Kindergarten“ entsteht.

2.    Seit zehn Jahren füllen die Kinder und Sie als Team diese Einrichtung mit Leben. Was ist für Sie das Besondere an unserem Kindergarten?

Zum einen ist, denke ich, unser großes, naturnahes Außengelände, gestaltet von Bagage in Freiburg eine nennenswerte Besonderheit unserer Einrichtung. Die Kinder haben dort die Möglichkeit, ihrem Bewegungsdrang auf großer Fläche nach zu kommen, die Natur mit all ihren Sinnen zu erfahren, sich zu begegnen.
Unser Kindergarten ist von der Bauweise sehr offen, hell und freundlich gestaltet und das leben wir. Die große Offenheit der Kinder und der offene Umgang untereinander erleben wir täglich und wird uns auch von Außen immer wieder bestätigt. Eine gute und kooperative Zusammenarbeit mit unseren Eltern, der Gemeinde sowie auch im Team sind uns sehr wichtig. Wir als Team sind bestrebt uns immer wieder weiterzuentwickeln, veränderte Familienstrukturen, veränderte Kindheit und Anregungen von Außen aufzunehmen und in unsere pädagogische und alltägliche Arbeit zu integrieren. „Wir gehen mit der Zeit“, was uns hoffentlich immer gelingen wird.

3.    Wenn Sie an die Zukunft unseres Ortes und unserer Kinder denken, was ist Ihr Wunsch für unseren Kindergarten?

Ich wünsche mir für unsere Einrichtung und unsere pädagogische Arbeit mit den Kindern weiterhin die Unterstützung der Gemeinde und das gegenseitige Vertrauen, welches wir bisher erfahren durften. Kinder und junge Familien sind unsere Zukunft. Daher wünsche ich mir, dass es uns gemeinsam gelingt unser pädagogisches Konzept und unser Angebot an die Eltern weiterhin so zu gestalten, dass sich für unsere Familien Berufs- und Privatleben vereinbaren lässt. Für die Zukunft wünsche ich mir von unserer Landespolitik eine noch höhere Wertschätzung und Unterstützung. Um der Vielfalt unserer heutigen Aufgaben gerecht zu werden, brauchen wir noch mehr Personal. Für unser Team wünsche ich mir weiterhin eine so gute Zusammenarbeit, dass wir uns gemeinsam immer wieder weiterentwickeln und nicht stehenbleiben.

 

 

Interview mit Schuldekan Hans-Georg Dietrich

In diesem Interview äußert sich Schuldekan Hans-Georg Dietrich (zuständig für den evangelischen Religionsunterricht an allen Schultypen in der Region Offenburg und Lahr) zur Bedeutung des evangelischen Kindergartens. Das Foto entstand bei der Kreisputzaktion am 19. März, bei der er mit seiner Flüchtlingsinitiative Teil nahm.

Welche Bedeutung haben Kindergärten für Sie?
Von dem böhmischen Pädagogen Amos Comenius gibt es den schönen Satz, dass Schulen „Werkstätten der Menschlichkeit“ sein sollten. Ich glaube, das gilt auch für den Kindergart. Zur Menschlichkeit gehört das Miteinander im Spielen, im Singen, im Malen, Basteln und den vielen anderen Dingen, die im Kindergarten geschehen. Der Kindergarten bietet den Kindern die Möglichkeit mit anderen Kindern zusammen zu kommen. Die Kinder erhalten vielfältige Anregungen, sie werden dort kreativ und sprachfähig. Das Zusammensein mit anderen Kindern prägt und hilft bei der Bildung einer eigenen Persönlichkeit.

Was kann ein kirchlicher Kindergarten dazu beitragen?
Für mich sind das zwei Dinge. Erstens: In den kirchlichen Kindergärten werden die Kinder vertraut gemacht mit den christlichen Traditionen, Festen und Geschichten. Es macht für mich schon einen Unterschied, ob im Kindergarten auch Weihnachtslieder gesungen wird oder nur „Schneeflöckchen, weiß Röckchen“, ob im Kindergarten an Weihnachten über die biblische Erzählung von der Geburt Jesu gesprochen wird oder über die Geschichte vom Schneemann Rübennase.  Zweitens: Die kirchlichen Kindergärten sind in hohem Maße offen für die elementaren Fragen, die Kinder mitbringen. Woher komme ich? Ist meine Oma nun im Himmel?  Wie bekomme ich neuen Mut? Gibt es Gott? Wie hat alles angefangen?

Mein Wunsch für den Kindergarten in Gutach:
Ich wünsche sehr, dass die Kinder gerne dort hin gehen und dass viel gelacht wird in dieser Einrichtung. Ich wünsche, dass die Kinder dort lernen, wie sie respektvoll und gut miteinander umgehen können. Ich wünsche, dass die Kinder immer wieder spüren, hier sind Menschen, die es gut mit uns meinen. Und ich wünsche den Erzieherinnen eine glückliche Hand mit den Kindern, ein weites Herz und dass sie sich immer wieder neu überraschen lassen von der Originalität und der Weisheit, die Kinder auf ihre Art mitbringen. Schließlich: ein gutes und offenes  Miteinander von Eltern und Erzieherinnen.

 

 

Interview mit Landesbischof Prof. Dr. Jochen Cornelius Bundschuh

Den Anfang macht das Gespräch mit dem Bischof der evangelischen Landeskirche in Baden, Prof. Dr. Jochen Cornelius-Bundschuh.

 

Bischof Jochen Cornelius-Bundschuh im ev. Gemeindehaus Gutach

 

Bei seinem Besuch an Ostern in Gutach äußerte sich der evanglische Landesbischof Prof. Dr. Jochen Cornelius-Bundschuh im evangelischen Gemeindehaus zur Bedeutung der Kinder und der evangelischen Kindertagesstätten für die badische Landeskirche.
 
1.     Was muss Ihrer Ansicht nach ein Kindergarten heute leisten?
Der Kindergarten ist als eigenständige Bildungseinrichtung anerkannt. Seine Bedeutung hat er darin, dass er Kindern im Alter von 1-6 Jahren eine ihnen angemessene Lern- und Erfahrungsumgebung anbietet, in der sie ihre besonderen Fähigkeiten ausprobieren und entfalten können. Erst dadurch (und damit an zweiter Stelle) bereitet er auf die Schule und später den Beruf und insgesamt das Leben vor.  

2.     Was tragen Kirche und Diakonie besonders dazu bei, dass Kinder gut auf die Herausforderungen des Lebens vorbereitet werden?
Besondere Aufgaben einer evangelischen Kindertagesstätte sind für mich zum Ersten dem Kind seinen besonderen Wert zu vermitteln: „Du bist geliebt und von Gott angenommen so wie Du bist!“. Dazu gehört es, Fehler machen zu dürfen und durch sie zu lernen. Zum Zweiten bedeutet dies für mich Kindern ihre Verantwortung für sich selbst, für das Miteinander im Kindergarten und ihre Verantwortung für die gesamte Natur, Gottes Schöpfung, nahe zu bringen. 
 
3.     Wenn Sie an die Zukunft unseres Ortes und unserer Kinder denken, was ist Ihr Wunsch für unseren Kindergarten?
Der Gutacher Kindergarten konnte mit beeindruckend großem Einsatz der Gutacher so vorbildlich realisiert werden, wie er heute da steht. Ich wünsche Ihnen, dass sie Ihren Kindern diese Freude am Einsatz für das Generationen übergreifende Zusammenleben in Gutach weiter geben, und dass es Ihnen gelingt auch die Neuhinzugezogenen mit hineinzunehmen in dieses wertvolle und fröhliche Miteinander.
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